Kultur in Winterthur


Kunstmuseum Winterthur

Kulturzentrum Gaswerk

Breites Kulturangebot in Winterthur: Vom Kunstmuseum bis zum Kulturzentrum Gaswerk.

Die Kultur hat in Winterthur seit jeher einen hohen Stellenwert. Die weltberühmten Gemäldesammlungen und eine 400-jährige Musiktradition zeugen davon, dass sich die einflussreichen und wohlhabenden Familien nicht nur der Vermehrung ihres Geldes widmeten, sondern immer auch den schönen Künsten zugetan waren und sich darum bemühten, diese der ganzen Bevölkerung zugänglich zu machen. So gehören regelmässige klassische Gratiskonzerte seit 1876 zur Tradition der Stadt. Der Kunstsammler und -mäzen Oskar Reinhart schenkte der Stadt Winterthur 1951 seine Kollektion schweizerischer, deutscher und österreichischer Malerei (Museum am Stadtgarten) und vermachte der Eidgenossenschaft 1965 seine weltberühmte Sammlung am Römerholz. Das Kunstmuseum wurde Anfang des 20. Jahrhunderts mit Unterstützung privater Kunstliebhaber gebaut, die 1995 auch den Erweiterungsbau ermöglichten. Und der Kunstverein wird bis heute immer wieder mit generösen Schenkungen bedacht. Privat finanziert wurden auch die Judd-Brunnen in der Steinberggasse und ohne das finanzielle und ideelle Engagement von George Reinhart und dessen Bruder Andreas gäbe es das Fotozentrum nicht. Kultur ist aber nicht nur eine Frage des Geldes, sondern insbesondere auch des Engagements. So war es die Comedyszene, die das Casinotheater ermöglichte und auch die meisten übrigen jüngeren Kulturinstitutionen überleben nur dank viel ehrenamtlicher Arbeit.

Bildende Kunst


Kunstmuseum Winterthur
Das Kunstmuseum verfügt über eine erstklassige Sammlung internationaler Kunst vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Kunstmuseum Winterthur
Der elegante Annexbau des Kunstmuseums wurde von den Zürcher Architekten Gigon und Guyer 1995 als Provisorium gebaut.


Villa Flora Winterthur Nachimpressionistische Malerei in der Villa Flora.

Sammlung Oskar Reinhart am Römerholz

Sammlung Oskar Reinhart am Römerholz

Eine exquisite Kunstoase: Die Sammlung Oskar Reinhart am Römerholz.


Museum Oskar Reinhart am Stadtgarten Schweizerische, deutsche und österreichische Malerei im Museum Oskar Reinhart am Stadtgarten.

Villa Flora Winterthur Der idyllische Park der Villa Flora.

Fotomuseum Winterthur Das Fotomuseum Winterthur.


Fotozentrum Winterthur Das Fotozentrum Winterthur mit der Fotostiftung Schweiz und dem Fotomuseum.

Kunsthalle Winterthur Die Kunsthalle ist eine Plattform für zeitgenössische Kunst. Bild: Ausstellung «Gott Mit Uns» von Volkert de Jongs.

Oxyd Winterthur

Oxyd Winterthur

Die grosszügigen Ausstellungsräume des Oxyd. Bild links: Eine Ausstellung von Werner Ignaz Jans. Bild rechts: Am langen Holztisch im Oxyd trifft man sich zum Essen, Trinken und Debattieren.


Kunsthalle Winterthur Ausstellung Marc Bijis, Textarbeit «Agression» in der Kunsthalle..


Kulturort Weiertal Ein ständiges Objekt im Kulturort Weiertal: «Römische Kassetten II» von Behrouz Varghalyan. (Bild Maja von Rotz)

Kunstmuseum Winterthur
Das Kunstmuseum besitzt eine hochkarätige Sammlung internationaler Kunst vom 19. Jahrhundert über die klassische Moderne bis zur Gegenwart. Repräsentativ vertreten ist die französische Kunst der Jahrhundertwende von van Gogh, über Monet, Bonnard bis Vallotton, der Kubismus mit Braque, Gris oder Léger. Dazu kommen weitere Vertreter der klassischen Moderne wie Kandinsky, Klee oder Miro. Im Annexbau der Zürcher Architekten Gigon/Guyer wird internationale zeitgenössische Kunst von Kelly über Marden, Mangold, Tuttle, Kounellis bis Merz, Richter und Schütte gezeigt. Hier finden ausserdem regelmässig Wechselausstellungen mit nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern statt. In der jährlichen Dezemberausstellung der Winterthurer Künstlergruppe ist ein Querschnitt durch das aktuelle lokale und regionale Kunstschaffen zu sehen. Mit Museumscafé.
Museumstrasse 52    →  www.kmw.ch

Sammlung Oskar Reinhart am Römerholz
Das ehemalige Wohnhaus des Kunstmäzens Oskar Reinhart (1885-1965), einem Vertreter des Welthandelsunternehmens Volkart, beherbergt eine der bedeutendsten privaten Kunstsammlungen überhaupt. Die rund 200 zum Teil weltberühmten Werke im Römerholz vermachte Reinhart, der im Alter von 39 Jahren aus dem Familienunternehmen ausgestiegen war und sich fortan nur noch dem Ausbau seiner Sammlung widmete, 1965 der Eidgenossenschaft - inklusive des Wohnhauses, das er 1924/25 um einen Galerietrakt mit Oberlicht erweitert hatte. 1997/98 kam zusätzlich noch ein Galerieanbau von Gigon/Guyer Architekten dazu. Die Sammlung besteht aus Spitzenwerken vom 14. bis zum frühen 20. Jahrhundert - von Tintoretto über El Greco, Goya, Bruegel, Rubens, Courbet, Delacroix bis zu den Impressionisten wie Renoir, Sisley, Manet oder Cézanne, die einen Schwerpunkt der Sammlung bilden. Wunderschön ist auch die grosszügige Gartenanlage, die der Sammler mit Skulpturen ausstattete. Zur Anlage gehört zudem ein attraktives Museumscafé mit Gartenterrasse.
Haldenstrasse 95    →  www.roemerholz.ch

Museum Oskar Reinhart am Stadtgarten
Das ehemalige Knabengymnasium ist seit 1952 ein Museum. Es beherbergt über 500 Werke schweizerischer, deutscher und österreichischer Künstler vom 18. bis ins 20. Jahrhundert, die der Sammler und Mäzen Oskar Reinhart seiner Heimatstadt geschenkt hat. Dazu gehören u.a. Werke von Anker, Hodler, Böcklin, Segantini, Spitzweg oder Kaspar David Friedrich (z.B. die berühmten Kreidefelsen von Rügen). Ergänzt werden sie in wechselnden Ausstellungen mit Werken aus der Sammlung des Kunstmuseums. Im Erdgeschoss des Museums sind Bilder der Sammlungen Briner und Kern zu sehen. Die Liebe des Zollbeamten Jakob Briner gehörte der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts, der Arzt Emil S. Kern vermachte der Stadt seine Sammlung von rund 600 herausragenden Porträtminiaturen.
Stadthausstrasse 6 →  www.museumoskarreinhart.ch

Villa Flora
Die Villa Flora ist ein Sammlermuseum des Ehepaars Hedy und Arthur Hahnloser-Bühler, das aktuell geschlossen ist. Die Sammlung nachimpressionistischer Malerei war in der ehemaligen Privatvilla des Sammlerpaars bis im Frühling 2014 öffentlich zugänglich. Weil anstehende strukturelle und bauliche Anpassungen wegen der angespannten Finanzlage der Stadt auf die lange Bank geschoben wurden, hat die Familie sich – nachdem sie die Bilder zuvor auf eine erfolgreiche Europareise geschickt hatte, entschieden, die Sammlung als Leihgabe dem Kunstmuseum Bern zu überlassen. Der Vertrag wurde vorerst auf 15 Jahre abgeschlossen und enthält eine Rückzugsklausel: Sollte die Finanzierung für die Sanierung und den Betrieb der Villa Flora doch noch gesprochen werden, so kehrt die Sammlung nach Winterthur zurück.
Tösstalstrasse 44    →  www.villaflora.ch

Kunsthalle
Die Kunsthalle zeigt jedes Jahr in fünf bis sechs Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst - internationaler, aber auch lokaler und regionaler. Die Ausstellungsräume befinden sich im zweiten Obergeschoss des Waaghaus, einem spätgotischen Profanbau. Mit einer Max-Bill-Ausstellung - Bill ist ein gebürtiger Winterthurer - wurden die Räume 1980 offiziell der Kunsthalle übergeben. Neben den beiden grosszügigen Ausstellungsräumen gibt es den sogenannten «Dritten Raum». Im Stile eines kitschigen Salons eingerichtet, ist er der Begegnungs- und Kommunikationsort der Kunsthalle. Einmal im Monat finden hier im Rahmen des
«Café des Arts»
Diskussionen rund um das Kunstschaffen statt. Eingerichtet ist hier ausserdem eine Dokumentationsstelle, die die Möglichkeit bietet, sich anhand von Werkdokumentationen über das Kunstschaffen in Winterthur zu informieren.
Marktgasse 25   
→  www.kunsthallewinterthur.ch  
→  www.cafe-des-arts-winterthur.ch

Fotozentrum
Das 1993 gegründete Fotomuseum und die seit 1971 bestehende Fotostiftung Schweiz bilden gemeinsam das Fotozentrum Winterthur, ein schweizweit und europäisch bedeutender Ort für die Fotografie. Das Fotomuseum sammelt zeitgenössische Fotografie mit Schwerpunkt auf internationalen Werken und Werkgruppen ab 1960. Diese werden regelmässig in Präsentationen gezeigt, nebst weiteren Ausstellungen international bedeutender Fotografinnen und Fotografen. Der Schwerpunkt der Sammlung der Fotostiftung Schweiz liegt auf der Schweizer Fotografie des 20. Jahrhunderts, ergänzt durch internationale Fotografie. In ihren Ausstellungen präsentiert sie historische und aktuelle Positionen der Schweizer Fotografie. Daneben ermöglichen Veranstaltungen einen lebendigen Austausch zwischen Fotoschaffenden, Institutionen und dem Publikum. Für vertiefte Informationen gibt es eine umfassende Fotobibliothek, und an vier Bildschirmen im Foyer des Fotozentrums können Informationen und Filme zur Fotografie und zu Fotografinnen und Fotografen abgerufen werden.
Grüzenstrasse 44 + 45    →  www.zentrumfuerfotografie.ch

Coalmine Fotogalerie
Die CoalMine Fotogalerie ist eine Plattform für junge Fotografinnen und Fotografen. Sie zeigt Ausstellungen mit einem hohen künstlerischen und oft auch politischen Anspruch. Zu sehen sind die Bilder im «Forum für Dokumentarfotografie» und im «Raum für zeitgenössische Fotografie».
Turnerstrasse 1.    →  www.coalmine.ch

Oxyd
Das am Stadtrand neben dem Bahnhof Wülflingen gelegene Oxyd versteht sich als Zentrum für Kunstvermittlung. In Wechselausstellungen wird Gegenwartskunst gezeigt; Kunst von vielversprechenden jungen Künstlerinnen und Künstlern, aber auch solche, die «durch ihre Intensität und unverbrauchte Aktualität gegenwärtig erscheint». Das künstlerische Spektrum wird bewusst breit gehalten; Oxyd steht Kunstschaffenden der Region offen, pflegt aber auch schweizweit den künstlerischen Austausch. Oxyd wird von einem Verein mit viel ehrenamtlichem Engagement betrieben. Die Ausstellungen werden von Rahmenprogrammen und den traditionellen Oxyddinners begleitet. Am grossen langen Holztisch wird aber nicht nur gegessen und getrunken, sondern auch engagiert über Gott und die Welt und vor allem natürlich über die Kunst debattiert.
Wieshofstrasse 108, Eingang Espenstrasse,
Winterthur-Wülflingen    →  www.oxydart.ch

Galerie Knoerle & Baettig
Die Galerie «knoerle & baettig contemporay fine art» wurde im Herbst 2011 in einer früheren Lagerhalle auf dem Sulzerareal eröffnet. Die beiden Initiantinnen Merly Knörle und Anita Bättig setzen auf internationale zeitgenössische Kunst und es ist ihnen ein Anliegen, junge Kunstschaffende zu fördern. Offen sind sie für alle Medien, Kunstrichtungen und -stile, weil sie überzeugt sind, dass sie nur so die Dynamik zeitgenössischer Kunst sichtbar machen können.
Jägerstrasse 50 →  www.knoerle-baettig.com

Kulturort Weiertal
Das Weiertal ist ein idyllischer Ort. Es liegt am Fusse des Beerenbergs, am westlichen Stadtrand von Winterthur. Das ehemalige Bauernhaus mit Scheune ist nicht nur Wohnort von Maja und Rick von Meiss, sondern auch Kulturort. Regelmässig finden hier vielfältige Kunstausstellungen statt und die «Permanente» zeigt eine Sammlung plastischer und skulpturaler Werke von 1938 bis heute. Ein Grossereignis ist das alle zwei Jahre stattfindende Skulpturen Symposium, das dem zeitgenössischen dreidimensionalen Kunstschaffen gewidmet ist. Die idyllische kleine Parkanlage mit Seerosenteich und «Datscha» bietet einen zauberhaften Rahmen für die Kunstwerke. Ergänzt wird das sommerliche Symposium (Ende Mai bis Ende August) mit Veranstaltungen; Diskussionen, Kunstführungen, Musik und Lesungen. Zum Kulturort gehört auch ein kleines Bistro mit allerlei Köstlichkeiten und hauseigenen Weinen - der Hausherr betätigt sich auch noch als Winzer.
Rumstalstrasse 55    →  www.galerieweiertal.ch


Museumspädagogik Museumspädagogik
In kaum einer anderen Stadt ist die Museumspädagogik so gut ausgebaut wie in Winterthur. Sie richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen vom Kindergarten bis zur Oberstufe und ermöglicht diesen zweimal im Jahr mit einem spielerischen Ansatz das kulturelle Angebot der Stadt in all seinen Facetten kennen zu lernen. Die Lehrerinnen und Lehrern werden mit Einführungen zu Workshops oder aktuellen Ausstellungen geschult. Ausserdem vermittelt der sogenannte Museumskoffer Anregungen zur Gestaltung eines Ausstellungsbesuchs. Das Angebot ist für die städtischen Klassen gratis.
→  www.kultur.winterthur.ch/museumspaedagogik/

Künstlergruppe Winterthur
Die Künstlergruppe Winterthur wurde im Jahr 1916 gegründet, im selben Jahr als das neue Kunstmuseum eröffnet wurde. Der Kunstverein sicherte der Gruppe damals zu, dass sie alljährlich im Dezember in den Sälen des Museums eine Verkaufsausstellung durchführen kann. Seither nimmt die Künstlergruppe dieses Recht wahr. Der Gruppe gehörten damals 13 Künstler an, in den 1930er-Jahren waren es dann bereits über 30. Lange blieben die Männer unter sich, im Laufe der Zeit gesellten sich dann aber auch Künstlerinnen zur Gruppe. Die Veranstaltung von Ausstellungen und die Wahrung und Förderung künstlerischer Interessen sind das Anliegen der Künstlergruppe. Die jährliche Dezemberausstellung, für die sich auch Künstlerinnen und Künstler, die nicht zur Künstlergruppe gehören, bewerben können, ist der bekannteste und publikumsträchtigste Auftritt der lokalen Kunstszene, die Verkäufe allerdings sind rückläufig.
→  www.kuenstlergruppe.ch

Open Doors
Open Doors ist auf Initiative von Winterthurer Künstlerinnen und Künstlern entstanden. Immer am letzten Septemberwochenende öffnen rund 50 bis 60 von ihnen an einem Wochenende ihre Ateliers. Wer daran teilnimmt, erfährt man aus dem MAP Magazine (Magazine Artist Professionals), einem Heft, das ab jeweils ab Juli gratis bei Winterthur Tourismus im Hauptbahnhof bezogen werden kann und die beteiligten Künstlerinnen und Künstler vorstellt. Die für die Open Doors Verantwortlichen organisieren auch private Atelierführungen, VIP Tours und Kunsttouren auf Englisch.
→  www.art-maap.ch

Museen


Gewerbemuseum Winterthur Das «Material-Archiv» des Gewerbemuseums.

Uhrensammlung Das Uhrenmuseum Winterthur.

Gewerbemuseum Winterthur Gewerbemuseum und Münzkabinett: Design, Kunsthandwerk und alte Münzen.

Münzkabinett Winterthur

Museum Lindengut Winterthurer Geschichte im historischen Museum Lindengut.

Schloss Hegi
Das Schloss Hegi.

Kyburg
Die Burganlage Kyburg.


Swiss Science Center Technorama Das Swiss Science Center Technorama.

Gewerbemuseum
Das mitten in der Altstadt gelegene Gewerbemuseum gehört zu den beliebtesten Museen der Stadt. Es bietet hochkarätige Ausstellungen, die sich an den Schnittstellen zwischen Kunst, Handwerk, Design und industrieller Produktion bewegen. Gestaltung zeigt sich hier in allen Facetten; vom künstlerischen Objekt bis zum Gebrauchsgegenstand. Zusätzlich gewährt die Dauerausstellung Material Archiv einen umfassenden und sehr schön präsentierten Überblick über alles, was es an Materialien und Werkstoffen gibt, inklusive einer Online-Datenbank, die als digitales Nachschlagewerk angelegt ist. Materialinformationen müssen also nicht mehr aufwändig zusammengesucht werden. Zum Museum gehört auch ein kleines «Grand Café» sowie ein Shop mit Plakaten, Postkarten, Publikationen und Objekten.
Kirchplatz 14    →  www.gewerbemuseum.ch

Uhrenmuseum Winterthur Eine faszinierende Begegnung mit Uhren aus vier Jahrhunderten ermöglicht ein Besuch im Uhrenmuseum Winterthur, das im gleichen Haus untergebracht ist wie das Gewerbemuseum. Die Sammlungsausstellung ist in elf Themenbereiche aufgeteilt, welche die verschiedenen Aspekte der Uhrengeschichte aufzeigen - von den Sonnen- und Sanduhren über die Räder- und Prunkuhren zu Pendeluhren und Schweizer Holzräderuhren aus dem 18. Jahrhundert. Diese bilden zusammen mit den eisernen Konsolenuhren der Winterthurer Uhrmacherdynastie Liechti (16. und 17. Jahrhundert) einen Schwerpunkt der Ausstellung. Der ausgebildete Feinmechaniker Konrad Kellenberger (1907-1976) hatte als Uhrenliebhaber und autodidaktischer Uhrenforscher hohe Anerkennung in Fachkreisen erlangt. 1969 kaufte die Stadt die Sammlung.
Kirchplatz 14    →  www.uhrenmuseum.ch

Münzkabinett und Antikensammlung
Im Münzkabinett und der Antikensammlung sind Objekte aus über 4000 Jahre Geschichte vereinigt - von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Die Münzsammlung in Winterthur gehört zu den bedeutendsten Sammlungen der Schweiz, bezüglich der griechischen Münzen nimmt sie gar den Spitzenplatz ein. Die Antikensammlung vermittelt einen Einblick in die antiken Mittelmeerkulturen mit Schwerpunkt auf griechischer Keramik, römischem Glas und einer kleinen Sammlung ägyptischer Objekte. Dazu kommen urgeschichtliche Funde aus der Schweiz und Altfunde aus der Region Winterthur. Das Museum bietet thematische Wechselausstellungen und Workshops für Kinder und Jugendliche und am Schluss können Besucherinnen und Besuchern ihre eigene Münze prägen - mit dem hauseigenen Münzstempel. Auf diesem prangt die prächtige Villa Bühler, in der das Münzkabinett untergebracht ist.
Lindstrasse 8    →  www.muenzkabinett.winterthur.ch

Naturmuseum
Das Naturmuseum lädt ein zu spannenden Entdeckungsreisen durch die Naturgeschichte. Die ständige Ausstellung zeigt ein buntes Mosaik heimischer Lebensräume, erzählt die Landschaftsgeschichte unserer Region, präsentiert die Bergwelt und die Zauberwelt der Mineralien oder lädt ein zu einem Besuch auf der «Ida Ziegler» einem Schnellsegler aus dem 19. Jahrhundert, auf dem es ächzt und schaukelt wie auf einem richtigen Schiff. Das Reich der Kleinen ist das Kindermuseum Kerala. Hier können sie Tiere streicheln, durch einen Dachsbau robben, Geschichten hören und gesammeltes Fundgut aus der Natur im Schubladenmuseum ausstellen und beschriften.
Museumstrasse 52    →  www.natur.winterthur.ch

Swiss Science Center Technorama
Im Technorama, dem einzigen Science Center der Schweiz lässt sich Naturwissenschaft anschaulich erleben und begreifen. Es bietet den Besucherinnen und Besuchern unabhängig von Alter und Ausbildung einzigartige Experimentiermöglichkeiten, um Phänomene kennen zu lernen und spielerisch zu erforschen. Dabei gilt explizit die Devise: «Anfassen erwünscht!». Gelegenheit mitzumachen bieten über 500 Experimentierstationen und ein grosses Jugendlabor. Kein Wunder gehört das Science Center mit jährlich über 250 000 Besucherinnen und Besuchern zu den beliebtesten Freizeit-Destinationen der Schweiz.
Technoramastrasse 1    →  www.technorama.ch

Museum Lindengut
Die Villa Lindengut mit ihren stilvollen Räumen ist einerseits ein beliebter Ort für zivile Trauungen, andererseits ein historisches Museum. In wechselnden Ausstellungen werden Themen der Winterthurer Geschichte präsentiert. Daneben lädt die Dauerausstellung «Memory you!» ein zu Entdeckungsreisen durch 500 Jahre Winterthurer Kulturgeschichte mit überraschenden Erkenntnissen. Im Dachgeschoss des benachbarten Kutscherhauses ist eine reizvolle Spielzeugsammlung untergebracht mit Puppenstuben, Puppenläden, Miniaturkutschen, Zinnfiguren, Dampfmaschinen usw. aus der Zeit zwischen 1880 bis 1930.
Römerstrasse 8    →  www.historischer-verein-winterthur.ch

Mörsburg
Die Mörsburg thront auf einem Hügelzug im Nordosten der Stadt. Die mittelalterliche Burg ist im Besitz der Stadt Winterthur und beherbergt die Sammlung des Historischen Vereins. Zu sehen ist auf den vier Stockwerken vor allem Wohnkultur des 17. und 18. Jahrhunderts sowie eine Waffen- und Glassammlung.
Stadel    →  ww.historischer-verein-winterthur.ch

Schloss Hegi
Der spätmittelalterliche Herrensitz im Osten der Stadt beherbergt eine Sammlung von Alltags- und Wohnkultur der Ostschweiz aus der Zeit vom 15. Bis 18. Jahrhundert. Er wird vom Verein Schloss Hegi betrieben, der eine möglichst breite Nutzung des Schlosses anstrebt. Die Aktivitäten, u.a. die Schloss Schenke oder der Pflanzgarten, basieren auf Freiwilligenarbeit. Das Schloss kann auch für Privatanlässe gemietet werden. Die Schloss Schenke ist von Mai bis Oktober regelmässig am Samstag von 14 bis 21 Uhr und am Sonntag von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Die Feuerstelle mit Grill steht der Öffentlichkeit täglich zur Verfügung. Das Museum ist am Samstag von 14 bis 17 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet (siehe Website). Einmal pro Monat gibt es eine öffentliche Führung mit szenischen Einlagen und anschliessendem Apéro.
Hegifeldstrasse 125    →  www.schlosshegi.ch

Kyburg
Die über 800 Jahre alte Burganlage liegt an der Westflanke des Eschenbergs, hoch über der Töss. Das Schloss war der Stammsitz der Grafen von Kyburg und bietet heute als Museum spannende Einblicke in das Leben der Vögte und ihrer Untertanen. Thematisiert werden etwa die Koch- und Essgewohnheiten, die strengen Sittenmandate oder die Folterkammer, die mit so fürchterlichen Instrumenten wie Daumenschrauben, Streckfolter oder der Eisernen Jungfrau ausgestattet ist. 21. März bis 31. Oktober: Di bis So 10.30 Uhr bis 17.30 Uhr. 1. November bis 20. März: Sa und So 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr. An Feiertagen geöffnet ausser an Weihnachten, Stephanstag und Neujahr.
→  www.schlosskyburg.ch


Museumsbus Museumsbus / Museumspass
Ab dem Hauptbahnhof Winterthur verkehrt ab 9.45 Uhr bis 16.45 Uhr im Stundentakt ein schwarzer Spezialbus zum Museum Oskar Reinhart «Am Römerholz». Weitere Haltestellen sind das Museum Oskar Reinhart am Stadtgarten und das Stadthaus (in unmittelbarer Nähe zu Kunstmuseum und Naturmuseum). An Sonn- und allgemeinen Feiertagen bedient der Bus zusätzlich die Villa Flora und das Fotozentrum. Die Hin- und Rückfahrt kostet 5 Franken. ZVV-Tickets sind nicht gültig. Mit dem Winterthurer Museumspass ist die Benützung gratis. Der Museumspass vergünstigt den Besuch in den Winterthurer Museen: Die Tageskarte kostet Fr. 20.- (15 Museen ohne Technorama und Kyburg), die Zweitageskarte Fr.30.- (16 Museen ohne Kyburg). Der Pass kann in allen Winterthurer Museen und bei Winterthur Tourismus im Hauptbahnhof bezogen werden. Gültig ist auch der Schweizer Museumspass.
→  www.stadtbus.winterthur.ch/fahrplan/museumsbus

Musik


Orchester Musikkollegium Winterthur Das Orchester Musikkollegium Winterthur zählt rund 50 Musikerinnen und Musiker.

Kyburgiade Immer originelle und hochkarätige Programme: Die Kyburgiade.

Musikkollegium Winterthur
Die Stadt Winterthur verfügt über ein famoses Orchester mit erstklassigem Ruf im In- und Ausland. Die allerersten Anfänge des Orchesters gehen zurück auf das Jahr 1629. Damals schloss sich eine Gruppe angesehener Winterthurer Bürger zum Musikkollegium Winterthur zusammenschlossen. Sie pflegten das gemeinsame Musizieren und engagierten sich für die Musikleben in der Stadt. 1875 wurde das Berufsorchester gegründet, das anfänglich aus 16 Mann bestand, dann aber sukzessive ausgebaut wurde. Entscheidend gefördert wurde das Orchester von Werner Reinhart, einem Teilhaber des Handelshauses der Gebrüder Volkart. Dieser brachte bekannte Dirigenten und berühmte Musiker wie Hermann Scherchen, Igor Strawinsky, Béla Bartok oder Arthur Honegger nach Winterthur und machte so das Orchester weit über die Schweiz hinaus bekannt. Auch nach seiner Zeit war das Musikkollegium geprägt von grossen Dirigentenpersönlichkeiten wie Victor Desarzens, Joseph Keilberth, Mario Venzago und in jüngerer Zeit Franz Welser-Möst Janos Fürst, Heinrich Schiff, Jac van Steen oder Douglas Boyd. Das Orchester zählt unterdessen rund 50 Musikerinnen und Musiker, gibt pro Saison rund 70 Konzerte, davon 40 in Winterthur. Immer wieder sind weltberühmte Solistinnen und Solisten und herausragende Dirigenten zu Gast und immer wieder werden auch CDs produziert - für Erwachsene - und für Kinder. Die Konzerte finden im Stadthaus Winterthur statt.
→  www.musikkollegium.ch

Kyburgiade
Die Sommerkonzerte auf der Kyburg - bei schlechtem Wetter im Stadthaus Winterthur - gehören für Musikfreundinnen und Musikfreunde zu den Highlights des Konzertjahres. Die originellen Programme, die hochkarätigen Interpretinnen und Interpreten und der stimmungsvolle mittelalterliche Hof des Schlosses Kyburg stehen für feinsten Musikgenuss. Gegründet und konzipiert hat das Sommerfestival die Familie Goerner (1991) und bis heute liegt die Organisation in den Händen dieser Familie. Als künstlerischer Direktor fungiert der Musiker Stephan Goerner, der als Cellist zum international bekannten Carmina-Quartett gehört.
→  www.kyburgiade.ch

Konzerte in der Stadtkirche
In der Stadtkirche finden regelmässig Orgel-, Chor- und Kammermusik-Konzerte statt, die von der Kirchgemeinde Winterthur Stadt und anderen Veranstaltern organisiert werden. Insbesondere die Orgelmusik hat in der Stadtkirche eine lange Tradition. Die grosse Barockorgel war die erste Orgel der nachreformatorischen Zeit im Kanton Zürich. Heute steht im originalen Gehäuse der barocken Riepp-Orgel eine Walckerorgel aus dem Jahr 1888. Sie gilt als eine der bedeutendsten romantischen Orgeln Europas.
→  www.orgel-winterthur.ch

Konservatorium Winterthur Der Musikunterricht des Konservatoriums findet in dieser alten Villa und in einem benachbarten Neubau statt.

Jazz in Winterthur Das Paolo Fresu Devil Quartet bei Jazz in Winterthur.

Esse Musicbar Die Winterthurer Geigerin und Komponistin Sophie Lüssi in der Esse Musicbar.

Villa Sträuli Die Villa Sträuli: Musik, Kunst, Literatur und mehr.

Konservatorium
Das in den 1870er-Jahren gegründete Konservatorium Winterthur gehört zu den ältesten Musikschulen der Schweiz. Getragen wird es vom Musikkollegium Winterthur, das auch für den Konzertbetrieb des Orchesters verantwortlich ist. Beide Institutionen werden von der Stadt Winterthur und vom Kanton Zürich subventioniert. Ab 1952 fand der Musikunterricht in der prächtigen Villa im Rychenbergpark statt, die der Musikmäzen Werner Reinhart (vgl. Musikkollegium) der hier gelebt hatte, dem Konservatorium vermachte. In den 1960er-Jahren wurde im Park der Villa zusätzlich ein Neubau erstellt. Das Konservatorium unterrichtet Menschen jeden Alters - von den Kleinsten bis zur Seniorin, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf einem frühen Beginn und dem Förderuunterricht bis hin zur Hochschulvorbereitung liegt. Im Konservatorium finden regelmässig Konzerte des Winterthurer JugendSinfonieOrchester, der Jugendchöre, des Kammerchors und weiterer Ensembles statt. Daneben werden Musikfeste organisiert - unter anderem das Tastenfest, die Schaubude Gesang oder die Musik.Fest.Spiele auf dem Serenadenplatz im Park.
Tössertobelstrasse 1    →  www.konservatorium.ch

Prova
Die Prova bezeichnet sich selbst als «die andere Musikschule in Winterthur». Die unkonventionelle Schule wurde 1992 gegründet und zeichnet sich durch eine grosse Stilvielfalt aus. Die Lehrkräfte, alles Genossenschafterinnen und Genossenschafter der Schule, decken ein breites Spektrum von Klassik, über Jazz, Rock, Pop bis zu Volksmusik aus verschiedenen Ländern ab. Es werden ausserdem Spezialitäten-Workshops wie Jodeln, Alphorn oder Didgeridoo angeboten. Prova richtet sich an alle, die Freude an der Musik haben. Wer nicht sicher ist, kann sein Talent mit einem Probeabo testen.
Archstrasse 6 und Untere Vogelsangstrasse 7    →  www.prova.ch

Jugendmusikschule
Die Jugendmusikschule Winterthur und Umgebung ist für die musikalische Grundausbildung verantwortlich und bietet einen spielerischen Einstieg in die Welt der Musik. Der Unterricht ist in die Volksschule integriert. Jedes Kind hat in der ersten Klasse - und vielerorts auch noch in der zweiten Klasse - die Möglichkeit, den Unterricht kostenlos zu besuchen. Der weitere Unterricht ist kostenpflichtig. Die Jugendmusikschule bietet auch Gruppen-, Band- und Orchesterunterricht an. Sie ist als Verein organisiert, dem nebst der Stadt Winterthur weitere 17 Gemeinden aus der Region Winterthur angehören.
Hermann-Götz-Strasse 21    →  www.jugendmusikschule.ch

JazzPopRock-Akademie
Das Winterthurer Institut für aktuelle Musik WIAM bildet Musikerinnen und Musiker im Bereich Jazz, Pop, Blues und Rock aus. Das Angebot richtet sich sowohl an Laien als auch an Profis, wobei das Musikstudium die wichtigste Sparte der Schule ist. In der semiprofessionellen Abteilung kann ein viersemestriges Teilstudium absolviert werden und die allgemeine Abteilung bietet Instrumental- und Theorieunterricht, Improvisation und Band-Workshops an. Es finden regelmässig Abschluss- und Diplomkonzerte statt.
Untere Vogelsangstrasse 7 →  www.wiam.ch

Musik im Theater am Gleis
Das Theater am Gleis deckt ein breites musikalisches Spektrum ab - von neuer Musik über Jazz bis Rock, Pop, Liedermacher und Folk.
Zeitgenössisches: Das Theater am Gleis ist ein wichtiger Ort für die zeitgenössische Musik. Hier tritt das (haus-)eigene Ensemble TaG auf. Das 1992 gegründete Ensemble gehört zu den renommierten Ensembles für neue Musik in der Schweiz. Die Gruppe von Musikerinnen und Musikern realisiert eigene Projekte, bringt aber auch regelmässig Uraufführungen heutiger Komponistinnen und Komponisten zu Gehör.
→  www.ensembletag.ch
jazz am mittwoch: Die Serie umfasst zwölf Konzerte von Formationen aus der Schweiz und der Region. Bei der Veranstaltungsreihe arbeitet das Theater am Gleis mit dem Verein «jazz in winterthur» zusammen.
Rock und Pop «unplugged»: «Molton» heisst die Plattform für Akustik-Konzerte. In der Wintersaison gibt es einmal pro Monat «schöne Musik für kalte Winternächte». Das musikalische Spektrum reicht von Singer/songwriter über Jazz bis World Music.
Songs und so: Dieses Forum bietet Platz für Liedermacher und Experimentelles.
Untere Vogelsangstrasse 3 →  www.theater-am-gleis.ch

Bistro Portier Immer am Montag wird das Bistro Portier zu einem Konzertlokal.

musica aperta
musica aperta bietet interessanten einheimischen und ausländischen Ensembles eine Plattform und bereichert das kulturelle Angebot mit Programmen, wie sie sonst in Winterthur nicht zu hören sind. Musica aperta vergibt auch regelmässig Kompositionsaufträge. Veranstalter sind der Winterthurer Komponist Max E. Keller und der Musiker Egidius Streiff. Die Konzerte finden entweder im alten Stadthaussaal (Marktgasse 53) oder in der Villa Sträuli (Museumsstrasse 60) statt.
→  musica-aperta.eu

jazz in winterthur
Der 1986 gegründete Verein «jazz in winterthur» hat sich dem aktuellen künstlerischen Jazz verschrieben. Jedes Jahr stehen sechs Konzerte mit international bekannten Jazzgrössen auf dem Programm. Die Veranstaltungen haben Kultstatus.
→  www.jiw.ch

Esse Musicbar
Die kleine intime Musicbar wurde in einem ehemaligen Werkgebäude der SBB eingerichtet. Immer am Donnerstag und am Freitag stehen hier hochkarätige Jazzkonzerte von Newcomern und arrivierten Bands auf dem Programm - von Swing, Latin, über Modern bis Freee Jazz. Am Sonntagabend gibt es Folk & More.
Rudolfstrasse 4    →  www.esse-musicbar.ch

Musik in der Villa Sträuli
Samstagsmatinée: Jeden Samstag von 11 bis 11.30 Uhr gibt es im Salon ein kleines feines Konzert aus allen Stilrichtungen. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Ab 9.30 bis 14 Uhr ist das Bistro geöffnet, für ein vorgängiges Frühstück, einen anschliessenden Apéro oder ein kleines Mittagessen. Kultursalon: das kulturelle Abendprogramm bringt u.a. Konzerte aus dem Bereich der zeitgenössischen Musik (Mondrian Ensemble, Musica Aperta). Kultursuppe: 1 x pro Monat von Oktober bis April gibt es am Mittwoch über Mittag eine frisch zubereitete Suppe mit einer halbstündigen kulturellen Einlage mit «Lieblingsmusikerinnen und -musikern». Anschliessend Kaffee und Kuchen.
Museumstrasse 60    →  www.villastraeuli.ch

Konzerte im Dimensione
Im Bistro Dimensione findet in der Regel einmal pro Woche ein Konzert statt. Einen fixen Abend dafür gibt es nicht. Das Musikspektrum reicht von Singsongwritern über Folk bis Blues und Jazz. Es treten kleinere, eher unbekanntere Gruppen aus der Region auf.
Neustadtgasse 25    →  www.dimensione.ch

Musica Mundo
Jeden ersten Mittwoch im Monat gibt es im Bistro der Alten Kaserne unter dem Titel MusicaMundo Live-Musik und Kulinarisches aus aller Welt. Essen ab 19 Uhr, Konzert 20 Uhr. Mit Kollekte.
Technikumstrasse 8    →  www.altekaserne.winterthur.ch

MonoMontag
Die ehemalige Portierloge auf dem Sulzerareal Stadtmitte ist heute das Bistro Portier. Jeden Montag wird es zum kleinen, feinen Konzertlokal, das auf musikalische Delikatessen aller Art spezialisiert ist. Die Monomontags-Konzerte beginnen um 21 Uhr und werden mit einer Kollekte finanziert.
Lagerplatz 3    →  www.lagerplatz.ch/portier

Konzerte im Fahrenheit
Das Bistro Fahrenheit bietet einmal im Monat - immer an einem Sonntag - live Musik aus den Bereichen Jazz, Pop, Blues, Singer/Songwriter. Alle Konzerte sind kostenlos (Kollekte nach dem Gig).
Steinberggasse 65    →  www.fahrenheit-bar.ch

Weitere Konzertveranstalter und Musikclubs:
→  siehe unter «Ausgehen»


Museumskonzerte
Die jährlich sieben bis neun Museumskonzerte stellen Bezüge zwischen Ausstellungen, Musik und Literatur her. Die Ausführenden sind vorwiegend Studierende der Zürcher Hochschule der Künste oder Schülerinnen und Schüler des Konservatoriums Winterthur. Die Konzerte finden in verschiedenen Museen statt, in der Regel am Sonntag um 10.30 Uhr. Ausnahme: Soirée in der Sammlung Oskar Reinhart am Römerholz, um 17.30 Uhr. Künstlerischer Leiter ist der Komponist und Professor an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), Burkhard Kinzler.
→  burkhard-kinzler.info/museumskonzerte

Traditionelle Musikvereine
In Winterthur gibt es eine ganze Reihe von alten traditionellen Musikvereinen. Sie sind ein wichtiger Bestandtteil des Vereinslebens in der Stadt. Der grösste dieser Musikvereine ist die Stadtmusik Winterthur, ein 1872 gegründetes Blasorchester (stadtmusik-winterthur.ch). Weiter gehören dazu: die Stadtharmonie Eintracht Töss (gegründet 1879, stadtharmonie-winterthur.ch), der Tambourenverein Winterthur (gegründet 1884, tambourenwinterthur.ch), der Musikverein Seen (gegründet 1885, musikverein-seen-ch),die Brass Band Winterthur (gegründet 1896, brassbandwinterthur.ch), die Musikgesellschaft Edelweiss-Wülflingen (ebenfalls 1896 gegründet, edelweiss-wuelflingen.ch), das Blasorchester Winterthur, ein Zusammenschluss zwischen der Harmonie Oberwinterthur und der Verkehrspersonalmusik Winterthur (blasorchester-winterthur.ch), die Stadtjugendmusik Winterthur (gegründet 1921, sjmwinterthur.ch), die Blaukreuzmusik Winterthur (gegründet 1947, bkmw.ch) sowie das Musik-Corps Alte Garde (gegründet 1948, altegardewinterthur.ch).
Musikverband der Stadt Winterthur:
→  www.musikverband-winterthur.ch


Kammerchor Winterthur
Der 1990 von Christoph Bachmann gegründete Kammerchor Winterthur besteht aus etwa 30 Sängerinnen und Sängern und erarbeitet in der Regel ein bis zwei Konzertprojekte pro Jahr, die je nach Programm an wechselnden Orten stattfinden. Diese werden mindestens zweimal aufgeführt - einmal in Winterthur, einmal auswärts, oft auch im Zusammenhang mit bestehenden Konzertreihen. Der Kammerchor Winterthur ist ein Laienchor mit hohem Anspruch. Er erarbeitet Werke aus dem ganzen Spektrum der Vocalmusik von 1500 bis heute.
→  www.kammerchor-winterthur.ch

JugendSinfonieOrchester
Im JugendSinfonieorchester der Musikschule spielen fortgeschrittene Instrumentalistinnen und Instrumentalisten ab 14 Jahren aus Winterthur und der Region. Ein Vorspiel vor dem Dirigenten und der Assistenz entscheidet über die Aufnahme ins Orchester.
→  konservatorium.ch

Innovantiqua
«Innovantiqua» bewegt sich als unkonventionelle Konzertveranstalterin zwischen alter und neuer Musik, bezieht aber auch den Jazz mit ein. Die Organisatorinnen und Organisatoren setzen auf musikalische Abenteuer und Experimente und auf das Erleben neuer Klangwelten.
Innovantiqua Winterthur. «Das andere Alte Musik Festival» findet seit 2007 in der zweiten Hälfte des Januars an drei aufeinanderfolgenden Tagen an verschiedenen Veranstaltungsorten statt. Es besteht aus sechs bis sieben Konzerten, Workshops und öffentlichen Podiumsgesprächen.
Innovantiqua Riservata. Die Kammermusikreihe findet jährlich an wechselnden Orten statt und bietet ein exquisites Programm zwischen alter und neuer Musik mit anschliessendem «Apéro Très Riche».
Innovantiqua Publica. Die Konzertreihe wird in unregelmässigen Abständen durchgeführt.
→  innovantiqua.ch

Winterthurer Symphoniker
Viele ambitionierte Laien-Musikerinnen und -Musiker bilden zusammen mit Berufsschülerinnen und Berufsmusiker das Orchester der Winterthurer Symphoniker. Die Symphoniker verfügen über eine grosse Fangemeinde und treten dreimal im Jahr im Stadthaussaal auf, daneben sind sie mit weiteren Konzerten in der Stadt und auswärts präsent. Je nach Programm spielen bei den Winterthurer Symphonikern bis 70 und mehr Musikerinnen und Musiker mit. Wenn die Winterthurer Symphoniker auftreten, bringen sie nicht nur ihr Instrument mit, sondern auch den eigenen Notenständer. Das gilt auch für die Proben.
→  www.symphoniker.ch

Theater / Tanz / Comedy


Theater Winterthur Das Theater Winterthur mit der Lichtskulptur «Chaoslines» von Christopher T. Hunziker (siehe Kunstführer).

Casinotheater Winterthur Auf der Bühne des Casinotheaters hat die Comedyszene eine Heimat gefunden.

Theater Winterthur «Romeo und Julia» in einer Aufführung des Schauspielhauses Hamburg im Theater Winterthur.

Theater am Gleis Winterthur
Theater am Gleis: «Hallo», eine Produktion des theaters katerland.

Theater Ariane
Rachel Matter und Andreas Zogg im Stück Lebensgefährlich von Eduardo de Filippo in einer Aufführung des Theaters Ariane.

Tanz in Winterthur Aktuelle zeitgenössische Tanzaufführungen bei tanzinwinterthur.

Theater Kanton Zürich
Friedrich Dürenmatts «Der Richter und sein Henker» in einer Aufführung des Theaters Kanton Zürich.

Hans-Heinrich Rüegg Das Sommertheater ist ein einzigartiges Boulevardtheater und dessen Leiter Hans-Heinrich Rüegg (Bild links) ein erprobter Schauspieler und Regisseur.

Sommertheater Winterthur

Theater Winterthur
Im Theater Winterthur sind Bühnen der Welt zu Gast: so etwa das Thalia Theater Hamburg und das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, das Burgtheater Wien und das Staatstheater Stuttgart, die Kammeroper Köln und die Staatsoperette Dresden, Balletttruppen aus San Francisco und aus Vancouver. Daneben treten selbstverständlich auch Schweizer Bühnen auf. Das vielseitige Programm umfasst die Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanz sowie ein Kinder- und Jugendprogramm. Das Theater Winterthur ist das grösste Gastspielhaus der Schweiz. Der auffällige kubische Bau mit seinem bis zum Boden heruntergezogenen bleifarbenen Dach wurde 1979 vom Zürcher Architekten Frank Krayenbühl realisiert. Dazu gehören ein Restaurant mit Terrasse und ein grosszügiges Foyer. Die Restaurantterrasse wird dominiert von einem monumentalen Werk des deutschen Künstlers Günther Uecker. «Regentor» heisst das Werk, bei dem aus grosser Höhe einzelne Wassertropfen in ein Wasserbecken fallen. Der Volksmund hat es in «Elefantendusche» umbenannt. Vor dem Haupteingang des Theaters lenkt ein weiteres Kunstwerk die Aufmerksamkeit der Besucherinnen und Besucher auf sich: Die farbige Neonlicht-Skulptur «Chaoslines» des Zürcher Künstlers Christopher T. Hunziker.
Theaterstrasse 4    →  www.theater.winterthur.ch

Theater am Gleis
Das Theater am Gleis wurde Ende der 1970er-Jahren als experimentelle Bühne mit wenig Geld und viel Idealismus gegründet. Seinen Nischen-Charme hat es sich bis heute bewahrt, auch wenn es unterdessen dank städtischer Unterstützung gut über die Runden kommt und die frühere Abbruchliegenschaft gegen ein schönes, kleines Theaterrefugium in einem ehemaligen Hochregallager am Hauptbahnhof eingetauscht hat. Das Gleis bewegt sich in den vier Kunstsparten Theater, Tanz, Musik sowie Kinder- und Jugendtheater. Hier ist die freie Theaterszene zu Gast, die lokale, die regionale, aber auch die überregionale, es gibt vier attraktive Konzertreihen, Kinder- und Jugendtheater u.a. mit der Winterthurer Gruppe theater katerland, und hier findet auch das jährliche Tanzfestival statt, das vom Verein tanzinwinterthur organisiert wird.
Untere Vogelsangstrasse 3    →  www.theater-am-gleis.ch

Casinotheater
Das Casinotheater ist das bekannteste Comedyhaus der Schweiz, gegründet von einer Künstlerinnen- und Künstlergruppe um Victor Giacobbo, Patrick Frey, Gardi Hutter, Ursus und Nadeschkin, Franz Hohler und vielen anderen aus der Crème der Kleinkunst- und Comedy-Szene. Gemeinsam erwarben sie 1999 das leerstehende Casino von der Stadt und eröffneten darin nach einer sorgfältigen Renovation ein stimmungsvolles Theater mit Restaurant und grosszügigem Bankettsaal. Zum Aktionärskreis gehören nicht nur Vertreterinnen und Vertreter der Kabarett- und Comedy-Szene, sondern auch Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Showbiz. Eindrücklich manifest wird dies jeweils an Premieren oder an der jährlichen Casinogala, einer glamourösen Benefizveranstaltung zur finanziellen Unterstützung von Eigenproduktionen.
Stadthausstrasse 119    →  www.casinotheater.ch

Kellertheater
Das 1972 gegründete Kellertheater ist das älteste Kleintheater der Stadt. Während fast 40 Jahren hat es der gleiche Mann, Albert Michel Bosshard, geleitet. 2011 begann mit dem Leitungsteam Doris Strütt und Odo van Ooyen eine neue Ära. Weiterhin ist es das Ziel, qualitativ hochstehende zeitgenössische Dramatik zu vermitteln. In den vergangenen Jahren wurde das Programm kontinuierlich erweiterte durch Extras wie Gastspiele anderer Theater und freier Gruppen, Konzerte und Lesungen.
Marktgasse 53    →  www.kellertheater-winterthur.ch

Marionettentheater
Das Marionettentheater im Waaghaus ist ein magischer Ort. Generationen von Kindern (und Erwachsenen) haben sich schon begeistern lassen von den schönen, lustigen und traurigen Geschichten und der Vielfalt der auftretenden Puppen. Gegründet wurde das Figurentheater 1982. Nebst Aufführungen des hauseigenen Ensembles gibt es auch regelmässig Gastspiele hochkarätiger Truppen aus dem In- und Ausland.
Marktgasse 25    →  www.theaterimwaaghaus.ch

Peterhanskeller
Im Peterhanskeller finden junge Theatergruppen eine Auftrittsmöglichkeit, daneben gibt es Lesungen, Salonmusik und auch Kasperlitheater. Das Lokal wird unregelmässig bespielt.
Stadthausstrasse 61

Sommertheater
Ein Sommer ohne Sommertheater ist für viele Winterthurerinnen und Winterthurer nicht vorstellbar. Wenn die übrigen Theater der Stadt schliessen, kommt die grosse Zeit des Boulevardtheaters und die sommerliche Leichtigkeit des Seins findet auch auf der Bühne ihren Ausdruck. Im Garten des «Strauss» wird dem Publikum leichte Theaterkost serviert. Dabei sitzt man gemütlich unter mächtigen Kastanien und einem riesigen Zeltdach.
Stadthausstrasse 8a    →  www.sommer-theater.ch

Theater Kanton Zürich
Das TZ macht professionelles zeitgenössisches (Volks-)Theater zu relevanten Themen. Das Theater Kanton Zürich ist eine Wanderbühne, oder zeitgemässer ausgedrückt, ein mobiles Berufstheater, das mit seinen Aufführungen in den Gemeinden des Kanton und ab und zu auch in Gastspielhäusern im übrigen deutschsprachigen Raum auftritt. Das Stammhaus befindet sich in der Grüze, einer Industrie- und Gewerbezone, wo nebst Shedhallen und Discountern auch ein orientalisches Restaurant und eine Moschee mit einem schüchternen kleinen Minarett angesiedelt sind. Hier ist ausreichend Platz für die grossen Sattelschlepper, mit denen das Theater in die zürcherischen Gemeinden reist und seine Stücke aufführt. Die Premieren aber und die ersten Vorstellungen, die finden am Stammsitz statt. Der von aussen nüchterne Zweckbau hinter dem grossen Sattelschlepper-Parkplatz beherbergt ein charmantes kleines Theater mit 150 Plätzen, das zugleich auch Probebühne ist. Ergänzt wird es mit einem grosszügigen Foyer inklusive Bar, einer Werkstatt für den Bau der Bühnenbilder sowie einem Atelier, in dem die Kostüme geschneidert werden.
Scheideggstrasse 37    →  www.theaterkantonzuerich.ch

Theater Ariane
Das Theater wurde vom früheren Leiter des Theaters Kanton Zürich, Jordi Vilardaga gegründet - zusammen mit der Schauspielerin Rachel Matter, dem Schauspieler Antonio da Silva sowie weiteren Theaterleuten. Das Theater Ariane hat keine feste Bühne und tritt an verschiedenen Orten auf.
→  www.theaterariane.ch

tanzinwinterthur
Der Verein Tanzinwinterthur organisiert seit 1992 jährlich im Herbst ein Tanzfestival, das einen Einblick in die aktuelle zeitgenössische Tanzszene gibt. Eingeladen werden Gasttruppen aus dem In- und Ausland, aber auch die lokale Tanzszene präsentiert sich mit Projekten. Ergänzt werden die Tanzvorführungen durch ein Rahmenprogramm mit Tanzfilmen, Workshops, Künstlergesprächen und -diskussionen. Das Festival findet im Theater am Gleis statt. Der 1988 gegründete Verein tanzinwinterthur setzt sich für den zeitgenössischen Tanz in der Region ein und versteht sich als Forum der Begegnung und Auseinandersetzung mit dem aktuellen Bühnentanz. Seit 2001 unterhält tanzinwinterthur gegenüber dem Theater am Gleis einen eigenen Probe- und Trainingsraum, den TanzOrtAmGleis, der für Training und Proben genutzt werden kann.
Untere Vogelsangstrasse 2   →   tanzinwinterthur.ch

Kleinkunstbühne Wolferhaus
Die Kleinkunstbühne am Stadtrand Richtung Tösstal ist Produktions- und Aufführungsort zugleich. Hier können Künstlerinnen und Künstler ihr neues Programm proben und vor Publikum testen. Monatlich wird im Dachstock Kleinkunst geboten. Das Wolferhaus beherbergt ausserdem die Kulturbau GmbH, eine Agentur für Kabarett und Satire, die auch selber Kultur produziert und veranstaltet.
Tösstalstrasse 352, Winterthur-Sennhof     →  www.wolferhaus.ch


Theater für die Schule
Alle Schülerinnen und Schüler der Stadt Winterthur haben Anspruch auf jährlich einen kostenlosen Theaterbesuch. Für den Kindergarten und die Primarschule wird jedes Jahr der Theaterfrühling organisiert, an dem rund ein Dutzend Theaterstücke angeboten werden. Durchschnittlich finden jedes Jahr etwa 70 Vorstellungen statt. Das Programm wird professionell nach Altersstufen zusammengestellt und die Vorstellungen sind betreut. Das Angebot für die Oberstufe heisst «augenauf!» Die Auswahl wird von einer Fachkommission aufgrund des aktuellen Programms in den Theaterhäusern der Stadt zusammengestellt und die Klassen sehen sich die Stücke in öffentlichen Aufführungen gemeinsam mit dem erwachsenen Theaterpublikum an.
→  www.schule.winterthur.ch

Theaterclub / Theaterverein
Der Jugend-Theaterclub (JTC) bietet Jugendlichen bis 25 (in Ausbildung bis 30) die Möglichkeit Theateraufführungen zu ermässigten Preisen zu besuchen. Der JTC ist Teil des Theatervereins Winterthur, der sich für die Förderung von Schul- und Jugendtheater-Projekten einsetzt und seinen Mitgliedern ebenfalls vergünstigte Theater-Eintritte anbietet.
→  www.theaterverein-winterthur.ch  
→  www.jtc-winterthur.ch


Theater spielen
dramaTisch: Die freie Theatergruppe realisiert in losen Abständen Projekte und ist offen für Ideen und Anregungen. Mitmachen ist erwünscht, sei dies als Schauspielerin, Autor, Regisseurin oder Bühnenbildner.

Dramatischer Verein Töss: ältester aktiver Winterthurer Amateurtheaterverein. Gegründet 1898.
→  www.dramatischer-verein-toess.ch

Junges Theater Winterthur: Die jungen Leute spielen seit 1999 gemeinsam Theater. In der Regel bringen sie jährlich ein Stück auf die Bühne. Mitmachen können Theaterbegeisterte zwischen 16 und 26 Jahren.
→  www.jungestheaterwinterthur.ch

Konservatorium: Theaterkurse mit Musik für Kinder von 5 bis 12 Jahren und Improvisationstheaterkurs für Jugendliche und junge Erwachsene. Tössertobelstrasse 2, konservatorium.ch Theaterchischte Välte: für Kinder und Jugendliche ab der dritten Klasse. Geleitet wird die Gruppe vom Primarlehrer und Theaterpädagogen Stephan Lauffer.
→  www.theaterchischte.ch

Laienbühne Römerhof: Die Laienbühne Römerhof in Oberwinterthur ist ein Verein, der nebst dem Theaterspielen auch die Geselligkeit pflegt. Jährlich wird ein Stück aufgeführt.
→  www.la-roe.ch

Menschenschau: freie junge Theatergruppe, die kritisch engagiertes Theater macht und Themen aufgreift, die sie selber beschäftigen.

Theaterchischte Välte: für Kinder und Jugendliche ab der dritten Klasse. Geleitet wird die Gruppe vom Primarlehrer und Theaterpädagogen Stephan Lauffer.
→  www.theaterchischte.ch

Theater am Obertor: Das Zentrum am Obertor organisiert Theaterkurse. Sie dauern ein Jahr und enden mit der Aufführung eines Theaterstücks. Für Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene jeden Alters. dertheatermacher.ch/theaterobertor/ dramaTisch: Die freie Theatergruppe realisiert in losen Abständen Projekte und ist offen für Ideen und Anregungen. Mitmachen ist erwünscht, sei dies als Schauspielerin, Autor, Regisseurin oder Bühnenbildner.
→  www.dertheatermacher.ch


KulturLegi
8000 bis 10 000 Menschen sind in Winterthur von Armut betroffen. Sie können sich aus finanziellen Gründen den Eintritt für kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Kino oder Theater nicht leisten. Für sie wurde die KulturLegi geschaffen, die zu einem zwischen 30 und 50 Prozent vergünstigten Eintritt in rund 70 Institutionen im Bereich Kultur/Sport/Bildung berechtigt. Die KulturLegi kann von Menschen beantragt werden, die am Existenzminimum leben, von der Sozialhilfe unterstützt werden oder Zusatzleistungen zur AHV oder IV erhalten. Trägerin der KulturLegi ist die Caritas Zürich, bei der die Ausweise auch bezogen werden können.
→  www.caritas-zuerich.ch  
→  www.kulturlegi.ch


Literatur / Comics / Talk


Die CoalMine Bookbar
Die CoalMine Bookbar

Lesungen
In den Wintermonaten - zwischen Ende Oktober bis Ende März - gibt es in der CoalMine Bookbar jeden Mittwochabend eine Autorinnen- oder Autorenlesung. Diese Lesungen beschränken sich auf Belletristik und es werden vorwiegend Schweizer Autorinnen und Autoren eingeladen. Dazu kommen Lesungen der Literarischen Vereinigung Winterthur. Diese finden zwischen September bis April einmal jeden Monat statt, meist an einem Montag. Ihr Programm ist breiter und internationaler angelegt, das heisst es bietet auch fremdsprachige Literatur und Lyrik. Das Programm liegt in den Buchhandlungen auf, kann aber auch auf der Website der Literarischen Vereinigung resp. der CoalMine Bookbar abgerufen werden.
Vorverkauf / Reservationen:
Coffeebar der CoalMine:   →  www.coalmine.ch

oder
Obergass Bücher:   →  www.obergassbuecher.ch
Für Veranstaltungen der Literarischen Vereinigung Winterthur: →  www.dieliterarische.ch

Comics / Cartoons
Winterthur hat eine lebendige Comics- und Cartoonszene. Einer der Dreh- und Angelpunkte ist der Laden Zappadoing mit einem Riesenangebot an Heften, Büchern, DVDs, Figuren, Postern etc. (Obergasse 5). Den zweiten Schwerpunkt der Szene bildet die Alte Kaserne (Technikumstrasse 8). Im dortigen Bistro werden regelmässig Ausstellungen mit Comics, Cartoons und Karikaturen aus der ganzen Schweiz und dem benachbarten Ausland gezeigt. Ausserdem gibt es einmal im Jahr - in der Regel im Oktober - einen 24-Stunden-Comic-Marathon, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während 24 Stunden einen Comic zeichnen und texten. Gestartet wird dabei ohne Vorarbeit: Die Story (24 Seiten) muss vor Ort entwickelt und realisiert werden. Der Anlass findet an über 80 Orten auf der ganzen Welt statt. Am 24-Stunden-Comic in Winterthur beteiligen sich jeweils rund 60 Zeichnerinnen und Zeichner. Der Anlass beginnt um 12 Uhr mittags und endet am nächsten Tag um 12 Uhr. Die gesammelten Werke, die an diesen Anlässen entstehen, werden an die State University of Ohio geschickt und dort archiviert. Den Künstlerinnen und Künstlern darf bei der Arbeit über die Schulter geguckt werden.
→  altekaserne.winterthur.ch
→  zappadoing.ch

Gisela Widmer
Gisela Widmer liest in der CoalMine Bookbar.

Stadttalk
Der StadTalk ist die Live-Talkshow der Stadt Winterthur. Die Gesprächsplattform wurde 1998 gegründet und lädt Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft ein - solche von nationaler Bedeutung, aber auch solche, die in Winterthur eine Rolle spielen. Der StadTalk-Tag findet in der Regel am Donnerstag statt.
CoalMine Bookbar, Turnerstrasse 1    →  www.stadtalk.ch

Wissenschaft persönlich
Um die Ergründung von Motivation und Leidenschaft geht es in den Talk-Shows, die achtmal pro Jahr Persönlichkeiten aus der Wissenschaft in den Mittelpunkt stellen. Gastgeber ist Beat Glogger, Wissenschaftsjournalist, Moderator und Buchautor. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Menschen aus der Wissenschaft nicht auf ihre faktischen Befunde und Resultate zu reduzieren, sondern sie als Persönlichkeiten zu erleben, die ihrer Arbeit begeistert sind. Das Publikum hat dabei Gelegenheit, Fragen zu stellen. Die Talks finden in der Stadtbibliothek Winterthur statt.
Obere Kirchgasse 6    →  www.wissenschaft-persoenlich.ch

Frühschicht
Morgens um 7 Uhr ist die Welt noch in Ordnung. Die Alte Kaserne nutzt die Gunst der frühen Stunde, indem sie jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat eine «Frühschicht» veranstaltet – mit einem Gast, Musik und einer Lesung zu einem ausgewählten Thema. Musikalische Einstimmung ab 6.30 Uhr.
Alte Kaserne, Technikumstrasse 8    →  www.altekaserne.winterthur.ch

Wissenschaft um 11
Einmal im Monat, immer an einem Sonntag, findet in der Alten Kaserne das Podium «Wissenschaft um 11» statt. In der moderierten Veranstaltung erzählen Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Forschung aus ihren Fachbereichen und zeigen sich dabei auch von ihrer persönlichen Seite. «Wissenschaft um 11» wird ergänzt mit Lesungen oder Musik. Der Eintritt kostet Fr. 10.- für Erwachsene und Fr. 5.- für Schülerinnen und Schüler. Im Preis inbegriffen ist ein Kaffee und ein Gipfeli oder ein Orangenjus mit einer Frucht.
Alte Kaserne, Technikumstrasse 8    →  www.ngw.ch



Winterthurer Bibliotheken

Winterthurer Bibliotheken Stadtbibliothek am Kirchplatz: Die grösste Bibliothek in der Stadt belegt sieben Stockwerke in den beiden historischen Altstadtliegenschaften Tösserhaus und Blumengarten. Mit Kinder- und Integrationsbibliothek, den Themenbereichen Wissen, Unterhaltung, Freizeit und Mensch, einem 24-Stunden-Rücknahmeautomaten, Zeitungen, Zeitschriften und Lesecafé.  
Obere Kirchgasse 6.

Studienbibliothekund und Sondersammlungen:Die Studienbibliothek befindet sich ab März 2016 neu im 4.OG der Stadtbibliothek als «Sammlung Winterthur«. Frei zugängliche Bücher und Medien sowie Arbeitsplätze, teilw. mit Internetanschluss. Thematischer Schwerpunkt: Geschichte, Kultur, Siedlung und Landschaft der Stadt Winterthur. Wirtschaft und Recht: Nachschlagewerke und Studienliteratur. Geschichte, Kunst, Musik und allgemeine Nachschlagewerke: Grundangebot.
Sondersammlungen: Sammlung lokaler Kultur und Geschichte in Wort und Bild vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Direkter Zugriff zu grösserer Auswahl an Literatur über Winterthur.
Obere Kirchgasse 6.

Details und Öffnungszeiten siehe  →  www.winbib.ch

Oberwinterthur: Römerstrasse 151. Dienstag, 14 bis 18 Uhr, Mittwoch, 10 bis 18 Uhr, Donnerstag 14 bis 18 Uhr, Freitag, 14 bis 20 Uhr, Samstag 10 bis 13 Uhr.
Hegi: Hobelwerkweg 8a. Montag, 17.30 bis 19.30 Uhr, Dienstag, 15.30 bis 17.30 Uhr, Donnerstag 15.30 bis 17.30 Uhr (Schulferien geschlossen).
Seen: Rössligasse 11. Dienstag, 14 bis 19 Uhr, Mittwoch 10 bis 17 Uhr, Donnerstag 14 bis 19 Uhr, Freitag, 14 bis 18 Uhr, Samstag 20 bis 16 Uhr.
Töss: Zürcherstrasse 102. Dienstag, 15 bis 20 Uhr, Mittwoch 10 bis 18 Uhr, Donnerstag und Freitag 15 bis 18 Uhr, Samstag, 10 bis 13 Uhr.
Wülflingen: Wülflingerstrasse 253a. Dienstag 14 bis 20 Uhr, Mittwoch 10 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr, Donnerstag und Freitag 14 bis 18 Uhr, Samstag, 20 bis 16 Uhr.
Veltheim: Trottenstrasse 1. Dienstag, 15 bis 20 Uhr, Mittwoch 14 bis 18 Uhr, Donnerstag, 15 bis 18 Uhr, Freitag, 14 bis 18 Uhr, Samstag 20 bis 13 Uhr.
→  www.winbib.ch


Kultursalons
In Winterthur gibt es drei kleine Kultursalons mit einem spartenübergreifenden Angebot.

Villa Sträuli: Die neubarocke Villa Sträuli mit ihrem parkähnlichen Garten beherbergt Kunstschaffende als «Artists-in-Residence», das heisst, es werden ihnen Wohnateliers auf Zeit zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus gibt es in der Villa Sträuli regelmässig kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Künstlergespräche, Literatur etc. (Kultursuppe, Kultursalon, Samstagsmatinée). Zum Haus gehört auch ein Sommerbistro.
Museumstrasse 60.    →  www.villastraeuli.ch

CoalMine: Die CoalMine ist in einem ehemaligen Kohlenkeller des Volkart Hauses untergebracht. In diesem geschichtsträchtigen, 1905 erbauten Haus, befanden sich einst die Büros des Welthandelsunternehmens Volkart. Der Kohlenkeller wurde 1990 zu einem kulturellen Veranstaltungs- und Begegnungsort umgebaut. Herzstück ist die CoffeeBar – ein Café mit Bar, Bistro Leseecke. Hier finden Literatur, Musik- und Filmveranstaltungen (BookBar, AudioBar und FilmBar, sowie der StadTalk, eine Live-Talkshow statt. Zur CoalMine gehört ausserdem eine Fotogalerie.
Turnerstrasse 1.    →  www.coalmine.ch

Neue Werkstatt: Die Neue Werkstatt ist eigentlich ein Designergeschäft. Hier werden Lichtprojekte und Spezialleuchten entworfen und entwickelt. Einmal im Monat – immer am 12. Tag – aber wird die kleine Backsteinfabrik zur Monatsbar. Bei Snack und Getränken finden Darbietungen aus den Sparten Musik, Kunst, Design, Theater, Tanz, Literatur, Architektur und Handwerk statt. Der Eintritt ist frei.
Oberer Deutweg 1 / Ecke Grüzefeldstrasse.
→  www.neuewerkstatt.ch