Winterthurer Jahrbücher 1996 bis 2013





Winterthurer Jahrbücher 1996 bis 2013

Das Winterthurer Jahrbuch hat eine lange Tradition und erscheint seit 1954. Das reich bebilderte Buch dokumentiert Jahr für Jahr ein Stück winterthurerischen Lebens. Es berichtet über die Menschen in dieser Stadt, über das kulturelle und wirtschaftliche Geschehen und über gesellschaftliche Entwicklungen. Ergänzt wird es mit einer Stadtchronik und kulturellen Rückblicken.

In den Jahren 1996 bis 2013 war die Stiftung Edition Winterthur Herausgeberin des Jahrbuches. Diese Jahrgänge können, sofern nicht vergriffen, über die Edition Winterthur bestellt werden. Ältere Jahrgänge sind nur noch antiquarisch erhältlich.

Ab dem Jahrbuch 2014 ist die Gesellschaft Winterthurer Jahrbuch für die Herausgabe verantwortlich. Das Buch ist weiterhin im Buchhandel erhältlich oder kann direkt über die Website www.winterthurerjahrbuch.ch oder die 'Mattenbach Verlag AG' bestellt werden.



Jahrbuch 2013

Manchmal steht Winterthur Kopf. Die Stadt ist dann ein bisschen verrückter, genialer, eigenwilliger, überraschender und erotischer als wir sie im Alltag wahrnehmen. Wenn zum Beispiel Jugendliche einen Sport daraus machen, über Mauern und Treppen zu fliegen, ein Affentheater inszeniert wird, ein Künstler zu Fuss an die Nordsee wandert, eine Band mit keltischem Folk-Metal-Sound Welterfolge feiert, eine FCW-Legende auspackt oder erotische Fantasien die Form von Korsagen und Korsetts annehmen. Das Winterthurer Jahrbuch ist ein Schaufenster für das Geschehen in unserer Stadt. Es gibt hier Platz für kleine, leise Geschichten, aber auch für grosse und spektakuläre, für pikante und überraschende, für solche, die bis weit in die Vergangenheit zurückreichen und solche, die top aktuell sind. Alle aber sind es wert, erzählt und gelesen zu werden. Die Stadt steckt voller Geschichten – und es kommen immer neue dazu.

Winterthurer Jahrbuch 2013, ca. 233 Seiten, 21 x 27 cm, Fr. 20.-

Jahrbuch 2012

Dieses Buch präsentiert siebenundzwanzig liebevolle, hintergründige und überraschende Geschichten zum Leben in unserer Stadt. Es geht darin um Menschen und Dinge, die in ihrer Unverwechselbarkeit zu einem Markenzeichen von Winterthur geworden sind und die Identität und das Fluidum dieser Stadt prägen - gesellschaftlich und kulturell, wirtschaftlich und architektonisch, modisch und geschichtlich. Wer in das Winterthurer Jahrbuch eintaucht, erahnt, wie die kleine grosse Stadt an der Eulach tickt.

Winterthurer Jahrbuch 2012, 220 Seiten, 21 x 27 cm, Fr. 20.-

Jahrbuch 2011

Wie lebt es sich in der Traumvilla? Wie schafft man es in die oberste Fussballliga und wie zum Profiboxer? Das Jahrbuch 2011 geht dem Stoff nach, aus dem die Träume sind. Für viele Migranten ist Sport ein wichtiger Ort für Anerkennung und Erfolg. Viele in die Schweiz Eingewanderte engagieren sich aber auch sonst aktiv für ihre Integration. Im Bildungszentrum Ecap etwa werden jährlich rund 150 Deutsch-, Alphabetisierungs- und berufliche Fachkurse durchgeführt. Oft sind sie das Fundament, um in der neuen Heimat Träume verwirklichen zu können. Vorgestellt werden auch zwei leidenschaftliche Autosammler – nebst zwei Umweltbewegten, die ihr Engagement mit gesundem Geschäftssinn verbinden. Erzählt wird sodann die Geschichte dreier ganz unterschiedlicher Menschen, die ihr Leben der Kunst verschrieben haben – und jene von Jugendlichen, die beim Übergang von der Schule zum Berufsleben keinen Traumstart hinlegen. Traumhaft dafür, was Textilkünstlerinnen aus einem Stück Stoff kreieren und traumhaft auch, wenn Beruf und Leben voller Geigen hängen. Weitere Themen sind süsse Träume (aus der Confiserie), edle Verpackungen und feine Garne. Der Besuch bei einer Winterthurer Auswandererkolonie im «wilden Osten» von Ungarn zeigt, dass Träume auch das einfache Leben meinen können. Und manchmal werden Träume auch zu Albträumen; für das Frauennottelefon und das Frauenhaus sind sie Alltag.

Winterthurer Jahrbuch 2011, 210 Seiten, 21 x 27 cm, lieferbar Fr. 20.-

Jahrbuch 2010

Visionen haben die Entwicklung von Winterthur geprägt und Visionen tragen noch heute dazu bei, die Stadt wirtschaftlich und kulturell weiter zu bringen. Als die Gebrüder Sulzer vor 175 Jahren auf dem heutigen Sulzerareal eine Eisengiesserei errichteten, konnten sie die künftige Bedeutung des Eisengusses erst erahnen. Und als Friedrich Conrad Beck 1948 in Winterthur mit dem «Silbernen Winkel» das erste Tea-Room eröffnete, liess er sich nicht von der Tatsache abschrecken, dass es damals in der Stadt gemäss Bedürfnisklausel 85 überzählige Wirtschaften gab. Auch die Initianten des ersten Parkhauses in der Stadt konnten sich nicht darauf verlassen, dass das Parkieren auf mehreren Ebenen und gegen Bezahlung eine Zukunft hat. Und auch die Handwerker, Künstlerinnen und Ladenbesitzer waren nicht auf der sicheren Seite, als sie sich auf dem Lagerplatz einrichteten, obwohl sie damit rechnen mussten, dass das Areal dereinst überbaut wird. Jetzt dürfen sie bleiben – dank einer Käuferin, für die nicht Gewinnoptimierung die oberste Maxime ist. Ohne Visionen gäbe es kein Radio Stadtfilter und keine Afro-Pfingsten und ohne Visionen wären das Freilichtspiel «Das dritte Gleis» oder das erste Skulpturensymposium nicht zustande gekommen. Der neue Chefdirigent des Orchesters Musikkollegium Winterthur, Douglas Boyd, lässt sich ebenso von Visionen leiten wie der neue Direktor des Technorama Schweiz. Und schliesslich sind da noch die nicht realisierten Visionen – von Megalou bis Waldeggsee.

Winterthurer Jahrbuch 2010, ca. 215 Seiten, 21 x 27 cm, lieferbar Fr. 20.-

Jahrbuch 2009

Winterthur ist im Wandel. Nach bleiernen Jahren, in denen die Stadt den Niedergang der Schwerindustrie zu verkraften hatte, stellt sie sich heute den Herausforderungen mit neuem Schwung, profiliert sich diversifizierter und spezialisierter Wirtschaftsstandort, als boomende Wohnstadt und aufstrebendes Fachhochschulzentrum. Das Winterthurer Jahrbuch 2009 zeigt, was sich verändert hat in der Stadt, die seit dem Sommer 2008 mehr als 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner und damit den Status einer Grossstadt hat. Wir berichten von baulichen Verdichtungen, und Stadterweiterungen, von alten Fabriken und neuen Nutzungen, von Tradition und Aufbruch, vom Lauf der Dinge im Positiven und im weniger Positiven. Seit langem gefestigt ist der Ruf als Kulturstadt. Wie fruchtbar der kulturelle Boden der Stadt ist, zeigt sich unter anderem am vielversprechendem Nachwuchs: Ruben Drole gehört zu den grossen Talenten des Opernhauses Zürich, Sophie Lüssi ist mit ihren Jazz-Tango-Formationen zwischen Buenos Aires und Winterthur unterwegs, und Johannes Vogel hat mit AllBlues die beste Jazz-Konzertagentur der Schweiz in Winterthur etabliert. Interessiert hat uns auch, ob es vor 30 Jahren einfacher war als heute, jung zu sein, und wir lassen Künstlerinnen und Künstler unterschiedlichen Alters über den Kunstbetrieb nachdenken. Mit dem Club of Rome verbindet Winterthur eine noch kurze Geschichte, allerdings eine mit Entwicklungspotential. Grund genug, die Organisation vorzustellen.

Winterthurer Jahrbuch 2009, 211 Seiten, 21 x 27 cm, vergriffen

Jahrbuch 2008

Das Jahrbuch 2008 berichtet über die grossen und die kleinen Welten, die sich in Winterthur treffen. Die Reise führt von Töss über China und Afrika bis nach Indonesien. In Töss erscheint die erste Quartierzeitung der Stadt, China fasst in Winterthur mit einer Sprachschule Fuss, Afrika ist mit einer grossen Literatursammlung vertreten und Indonesien ist das Land, in dem eine Winterthurer Journalistin als Beobachterin einen einjährigen Friedenseinsatz leistete. Das Buch bringt ausserdem eine Begegnung mit fünf reizenden älteren Winterthurer Damen und mit einer Frau, die nie ohne Hut auf die Strasse geht, wobei der Hut stets auf das Kleid abgestimmt ist. Zu internationaler Berühmtheit gebracht hat es der in Töss geborene Max Bill, dessen Geburtstag sich 2008 zum 100. Mal jährt. Seine Skulptur allerdings, die in Winterthur hätte Massstäbe setzen sollen, stürzte zweimal ein – ein Drama für alle Beteiligten. Ein Drama war es damals auch, als die Firma Sulzer, die frühere Weltmarktführerin im Dieselmotorenbau, Ende der 1980er-Jahre den Schiffsmotorenbau ausgliederte. Nach der Übernahme durch den finnischen Wärtsilä-Konzern ist man aber heute wieder voll auf Kurs – allerdings nicht mehr unter dem Namen Sulzer. Dass das Orchester Musikkollegium Winterthur unter dem Namen «Winterthur Symphony Orchestra» zwischen 1948 und 1965 Furore machte mit seinen Schallplattenaufnahmen, wissen wohl nur die wenigsten. Heute sind diese Aufnahmen Raritäten, für die beachtliche Preise gezahlt werden. Ausserdem: Bildminiaturen, das «Geisi», Luxuskutschen und vieles mehr.

Winterthurer Jahrbuch 2008, 21 x 27 cm, lieferbar Fr. 20.-

Jahrbuch 2007

Das Winterthurer Jahrbuch 2007 steckt voller Herzblut. Es befasst sich mit Menschen, die sich mit Leidenschaft für eine Sache engagieren: Mit Herzblut erforscht der Musiker und Musikarchäologe Conrad Steinmann die nicht überlieferte Musik der griechischen Antike, mit Herzblut arbeitet Schwester Sara seit 50 Jahren im Kantonsspital, mit Herzblut sucht ein Unternehmensberater in den entlegendsten Wüsten der Welt nach Meteoriten und mit Herzblut engagiert sich eine Lokalpolitikern für ein Wolfsgehege im Bruderhaus. Herzblut investieren junge Mädchen für ihr liebstes Hobby, das Reiten, Herzblut ist der Motor, der Karl’s kühne Gassenschau antreibt und Herzblut kostete es einen Giesser, als er mitanschauen musste, wie die grosse Giessereihalle in Oberwinterthur abgebrochen wurde. Eine geradezu exemplarische Herzblutgeschichte steht hinter der Umwandlung der Villa Sträuli von einem Wohn- in ein Kulturhaus, eine klassische Herzblutgeschichte ist das Engagement des Unternehmers Hannes W. Keller für den FCW und Herzblut machte die Jazz-Szene Winterthur zu dem, was sie heute ist. Um Herzblut, resp. um aus Sicht der Bauarbeiter berechtigte Forderungen, ging es beim bis heute längsten Streik in der Schweizer Geschichte 1909/10. Eine Herzensangelegenheit ist schliesslich auch das Pilgern; im Gegensatz zum Mittelalter steht allerdings heute weniger das Seelenheil im Mittelpunkt.

Winterthurer Jahrbuch 2007, 204 Seiten, 21 x 27 cm, lieferbar Fr. 20.-

Jahrbuch 2006

Im Winterthurer Jahrbuch 2006 dreht sich alles um das Thema «Werte». Wir gehen der Frage nach, wer heute in Winterthur an was glaubt, porträtieren ein gleichgeschlechtliches Paar, das sich vehement für das Partnerschaftgesetz eingesetzt hat und bringen einen Bericht über den ersten Entsorgungs-Supermarkt. Wir thematisieren das boomende Geschäft mit der Schönheit und stellen Menschen mit ihren je eigenen Wertvorstellungen und Werthaltungen vor: Den moralischen Satiriker, zwei leidenschaftliche Highheel-Designer, einen vom Tibet Gepackten, einen Architekten, der lustvoll Altes mit Neuem verbindet, einen Fotografen, dessen Landschaften nur scheinbar intakt sind oder Dimitri, den Clown, der Humor als Lebenshaltung pflegt. Wir berichten von einem, der die Welt über das Drucksachenformat reformieren wollte, erzählen vom heiligen Kampf gegen die Verdammnis, den die Heilsarmee seit über 100 Jahren führt, halten die (zu) lange Reise der Hoffnung einer Flüchtlingsfamilie fest und dokumentieren das Entstehen der Giebelfiguren für das Stadthaus. Wir werfen einen Blick auf die Bandszene, stellen Jonas Furrer etwas privater als üblich vor, ergründen den Erfolg der Hardstudios, berichten von einem Galerienwunder, porträtieren die Künstler des eigenwilligsten Stadtmodell, das Winterthur je gesehen hat und gewühren einen Blick hinter die Kulissen der ältesten Filmzeitschrift der Schweiz.

Winterthurer Jahrbuch 2006, ca. 204 Seiten, 21 x 27 cm, lieferbar Fr. 20.-

Jahrbuch 2005

Geld und Geist. Innovation. Mut zum Risiko. Das sind die Triebfedern für die wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung einer Stadt. Das Winterthurer Jahrbuch 2005 handelt von Menschen, die in ihrem Leben das Risiko nicht gescheut haben. Etwa Ruth und Robert Heuberger, die eine eigentliche Bilderbuchkarriere vorzuweisen haben: Ihre Siska Holding AG ist eine lückenlose Erfolgsgeschichte über 50 Jahre. Dabei wurde den beiden das Geld nicht in die Wiege gelegt. Wie nahe Erfolg und Misserfolg beieinander liegen können, zeigt die Geschichte der Familie Erb, deren Imperium sozusagen über Nacht unterging. Seit fünf Generationen erfolgreich und mit Herzblut im Chilbigeschäft ist die Familie Müller. Herzblut bestimmt auch das Wirken der beiden Musiker Roger Girod und Max E. Keller: Sie tauschen sich - ganz zeitgemäss - in einem Mail-Dialog über ihre Entwicklungen, über Anerkennung und Erfolg aus. In ein höchst risikoreiches Abenteuer stürzte sich der Industrielle Eduard Sulzer Ziegler mit dem Bau des Simplontunnels, dessen Durchstich vor 100 Jahren gefeiert wurde. Mut zum Risiko bewiesen auch jene acht Handwerker, die als Jungunternehmer ohne Kapital in den 70er Jahren die Handwerksgenossenschaft ARBA gründeten. Von Mut und Idealismus geprügt war das Leben von Julie Bikle, die im Ersten Weltkrieg private Suchaktionen nach Verschollenen und Vermissten leitete.

Winterthurer Jahrbuch 2005, ca. 220 Seiten, 21 x 27 cm, vergriffen

Jahrbuch 2004

In diesem Jahr feiert das Winterthurer Jahrbuch sein 50-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass blicken wir auf 50 Jahre Stadtgeschichte zurück. Berichtet wird zum Beispiel über eine gross angelegte Vernichtungsaktion von Schundheftchen in den 50er Jahren, über das Nationalbahndebakel, das die Stadt Winterthur fast 80 Jahre lang finanziell belastet hat, oder über die Tauchrekorde des Winterthurers Hannes Keller. Themen der 60er Jahre sind unter anderem der Bau der Autobahn-Umfahrung mit dem spektakulären Brückeneinsturz, der die Häuser von Töss erzittern lässt und das Frauenstimmrecht, das in Winterthur mit einem Rekurs blockiert wird. In den 70er Jahren bewegt das Divine Light Zentrum (DLZ) die Gemüter und Rudolf Friedrich wird in den Bundesrat gewählt. Im gleichen Jahrzehnt spricht sich das Volk für eine autofreie Innenstadt aus. In den 80er Jahren sorgt der Breitetunnel für rote Köpfe und das Parlament bekräftigt seinen Willen, die Polizeistunde bei 23 Uhr zu belassen. In den 90er Jahren schliesst die Sulzer-Giesserei, die CS übernimmt die «Winterthur» und das Volk lehnt die Idee eines künstlichen Sees ab. Die 2000er Jahre sind geprägt von einem Wahlkrimi, und Winterthur bekommt eine Eissporthalle und ein Fotozentrum von europäischer Bedeutung.

Winterthurer Jahrbuch 2004, ca. 220 Seiten, 21 x 27 cm, vergriffen

Jahrbuch 2003

Das Winterthurer Jahrbuch 2003 ist ein bewegtes Buch. Themen sind das zunehmende Interesse an Marathonläufen oder die Lust, sich in der Gruppe zum Lauftraining zu treffen. In einer ganzen Reihe von Artikels geht es um die Faszination bewegter Bilder, u.a. werden sieben Filmer und eine Filmerin porträtiert, die alle ihre Wurzeln in Winterthur haben. Bewegung ist auch in der Winterthurer Wirtschaft auszumachen. Verschiedene Sulzer-Unternehmen versuchen, sich als selbstständige Firmen auf dem Markt zu behaupten und mit dem Technopark wird ein Projekt realisiert, das ein anregendes Umfeld für zukunftsorientierte Unternehmen schaffen soll. In den 80er Jahren sorgen die Jugendbewegungen in Zürich und in Winterthur für Unruhe und Verstörung: Wir werfen einen Blick zurück auf die «Winterthurer Ereignisse». Ausserdem erzählen wir die bewegte Geschichte einer kosovarischen Familie, die aus ihrer Heimat in die Schweiz flüchtete. Sie gehört zu jenen, die hier bleiben dürfen. Überdies: Die Winterthurer Comic- und Cartoonszene, der Slam Poet Tom Combo, das Theater Katerland, die Kyburgiade, das gemeine Frauenhaus auf dem Graben im 15. Jahrhundert u.a.m.

Winterthurer Jahrbuch 2003, ca. 220 Seiten, 21 x 27 cm, lieferbar Fr. 20.-

Jahrbuch 2002

Jung und Alt ist das Hauptthema des Jahrbuchs 2002. Vorgestellt werden neun Schriftstellerinnen und Schrifsteller, die in Winterthur und Umgebung schreiben und leben. Die jüngste ist gerade 24-jährig, der älteste 81. Eher jung sind jene, die die Szene-Bars und Dancings der Stadt frequentieren. Das Buch zeichnet ein heterogenes Bild der Ausgeh-Generation. Ein Report befasst sich mit den Wohnbedürfnissen und den Wohnmöglichkeiten von Seniorinnen und Senioren und der Schriftsteller Jürg Amann reflektiert seine Kindheitserinnerungen an die Naturwissenschaftlichen Sammlungen. Ein Rundgang durch den Friedhof Rosenberg bringt einen Ungläubigen ins Sinnieren und ein Rückblick in die Vergangenheit zeigt, dass Winterthurer Jugendparlament auch in der Vergangenheit nicht immer problemlos funkionierten. Ausserdem gibt es im Buch ein Porträt der hochmusikalischen Familie Gohl, einen Text zur Künstlergruppe Winterthur und einen Bericht zur 150-jährigen Geschichte von Volkart.

Jahrbuch 2002, ca. 220 Seiten, 21 x 27 cm, vergriffen

Jahrbuch 2001

Ein Schwerpunkt im Winterthurer Jahrbuch 2001 ist der Themenbereich fremd und heimisch. Berichtet wird von Menschen, die bei uns leben und arbeiten, aber ihre Wurzeln in anderen Ländern haben. Gezeigt werden umgekehrt Menschen, die ihre Wurzeln in Winterthur haben und jetzt in anderen Ländern heimisch geworden sind. Und: Wie funktionieren ausländische und gemischte Fussballclubs? Spielt hier die Völkerverbindung? Ein weiteres Thema sind die Juden in Winterthur; im Mittelalter und heute. Wie heimisch fühlten und fühlen sie sich bei uns? Ausserdem: Die Comey-Szene will in Winterthur heimisch werden: Wer sind die künstlerischen Drahtzieherinnen und Drahtzieher des künftigen Casino-Theaterbetriebs? Und: Die Laienbühnen der Stadt bieten einen gefragten Mix von heimatlicher Kultur und volkstümlicher Geselligkeit. Wir stellen fünf von ihnen vor.

Winterthurer Jahrbuch 2001, ca. 220 Seiten, 21 x 27 cm, lieferbar Fr. 20.-

Jahrbuch 2000

Ein Schwerpunktthema sind die Frauen. In einer Reihe von Porträts werden historische und zeitgenössische Frauenpersönlichkeiten vorgestellt, die in je anderen Bereichen Herausragendes geleistet haben oder leisten. Das Buch befasst sich ausserdem mit den neuen Leseboom in der Stadt und wirft einen Blick zurück auf einen kulturellen Treffpunkt der 50er und 60er Jahre: Die Galerie und das Buchantiquariat ABC im Rathaus-Durchgang. Weitere Themen sind der Aufstand der Malerlehrlinge im Jahr 1926 und eine mittelalterliche Latrine in der Marktgasse, die aufschlussreiche Einblicke in das Leben der Tuchhändler-Familie Hans Rudolf Sulzer gewährt. Wehmütig sind die Erinnerungen der Lokomotive Ae 4/7 Nr. 10961, die nutzlos im Lok-Depot stehend, mit Wehmut an die guten alten Zeiten zurückdenkt.

Jahrbuch 2000, ca. 220 Seiten, 21 x 27 cm, vergriffen

Jahrbuch 1999

Winterthur ist eine Weltstadt oder mindestens eine weltoffene Stadt. Die Vergangenheit als Arbeiterstadt hat Winterthur zu einem Schmelztiegel verschiedenster Nationalitäten gemacht. Das Jahrbuch stellt acht Nachkommen dieser Einwanderer vor. Weltoffenheit demonstriert die Stadt auch, als sie in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts den Anschluss ans Eisenbahnetz und den Bau und Ausbau des Hauptbahnhofs vorantrieb. Weitherum Beachtung hat sich die Stadt mit der Eröffnung des weltweit einzigen Internationalen Baumarchiv verschafft und auch der Music Club Albani ist mit seinen internationalen Gästen ein Tor zur Welt. Das Jahrbuch erzählt die Erfolgsgeschichte des kleinen Clubs. Ein weiterer Artikel beschreibt die Besuche grosser Dichter in der Eulachstadt und einer berichtet über die unfreundliche Grenzüberschreitung der Franzosen, Österreicher und Russen, die 1799 Winterthur zum Kriegsschauplatz fremder Heere machten. Ausserdem bringt das Buch eine Hommage an George Reinhart, den Mäzen und Mitbegründer des Fotomuseums Winterthur und ein Porträt des Filmemachers Markus Imhoof, der ebenfalls ein gebürtiger Winterthurer ist.

Winterthurer Jahrbuch 1999, ca. 220 Seiten, 21 x 27 cm, lieferbar Fr. 20.-

Jahrbuch 1998

Schwerpunktthema des Jahrbuchs 1998 ist das Musikleben Winterthurs. Das Buch stellt eine Reihe von Komponisten und eine Komponistin vor und zeichnet das klassische Musikleben der Stadt von seinen Anfängen bis heute auf. Ein weiterer Beitrag ist der Rock- und Popszene der Stadt gewidmet - ergänzt durch eine CD mit Hörproben aus vier Jahrzehnten. Vorgestellt wird auch die Tanzszene Winterthur, und der Gastrokritiker Daniel Eggli beschäftigt sich mit der Beizen-Szene der Stadt. Ein Artikel ist der glorreichen Brauerei-Vergangenheit Winterthurs gewidmet, ein anderer den mittelalterlichen Gesellentrinkstuben der Stadt. Zudem gibt es im Buch einen Beitrag über die renovierten Jägerstrasse-Häuser und deren einstige und jetzige Bewohnerinnen und Bewohner, das Schützenwesen in der Stadt, die Mörsburg, den FCW und das Theater Kanton Zürich. Je ein Porträt der in Wien lebenden Künstlerin Barbara Graf und des Schauspielers Jürgen Klein, die Judd-Brunnen und die Pavillon-Plastik von Max Bill vervollständigen die vielfältige Themenliste.

Winterthurer Jahrbuch 1998, ca. 220 Seiten, 21 x 27 cm, lieferbar Fr. 20.-

Jahrbuch 1997

Im Winterthurer Jahrbuch 1997 spielt der Sport eine wichtige Rolle. Erzählt wird die Erfolgsstory des Handballclubs Pfadi Winterthur, ein anderer Text ist den Anfängen der Radfahrer-Bewegung in Winterthur gewidmet und gibt einen Abriss über die aktuelle Radsport-Szene. Ein zweiter Schwerpunkt befasst sich mit der Stadtentwicklung und den Naturräumen im städtischen Gebiet. Ausserdem stellen wir eine architektonisch vorbildliche Wohnsiedlung an der Weinbergstrasse vor. Ins Bild gerückt werden ausserdem eine ganze Reihe von Persönlichkeiten, so der in Winterthur lebende Dichter und Verleger Urs Engeler, die Dichterin Lilly Ronchetti, der Dirigent und Cellist Heinrich Schiff, der Theaterdirektor Alex Freihart, der Künstler Mario Sala und - postum - der Philosoph Walter Robert Corti. Ebenfalls im Buch: Donald Judd und seine Brunnen in der Steinberggasse.

Winterthurer Jahrbuch 1997, ca. 220 Seiten, 21 x 27 cm, vergriffen

Jahrbuch 1996

Das Winterthurer Jahrbuch 1996 würdigt den Annexbau des Kunstmuseums Winterthur und die Wiedereröffnung des Museums Oskar Reinhart am Stadtgarten. Vorgestellt wird ausserdem die Sammlung Hahnloser in der Villa Flora. Ein anderer Text befasst sich mit Leben und Werk von Max Bill und seine vielfältigen Beziehungen zu Winterthur. Des 20. Geburtstags der Winterthurer Musikfestwochen wird mit einer grossen Rückblende gedacht und zwei Artikel berichten aus der 150-jährigen Geschichte des Winterthurer Abwassers. Weitere Themen sind die Tössbrücken in der Stadt und das 125-Jahr-Jubiläum der «Loki». Schliesslich wird ein medizinischer Haftpflichtfall aufgerollt, der sich im Winterthur des 17. Jahrhundert ereignete, und dem an Wundgasbrand erkrankten jungen Patienten Fuss und Unterschenkel kostete.

Winterthurer Jahrbuch 1996, ca. 220 Seiten, 21 x 27 cm, vergriffen